Das Leben mit Hidradenitis suppurativa (HS), auch Acne inversa genannt, kann eine große Herausforderung sein. Doch Sie sind nicht allein. Scrollen Sie nach unten, um unsere herunterladbaren Materialien zu entdecken. Sie wurden gemeinsam mit Menschen entwickelt, die selbst mit HS leben*, und sollen Sie auf jedem Schritt Ihres Weges mit der Erkrankung unterstützen. Sie können diese Materialien gerne mit Ihrem Behandlungsteam teilen – ganz so, wie es für Sie angenehm ist.
Hidradenitis suppurativa (HS), auch Acne inversa genannt, ist eine chronische, wiederkehrende, schmerzhafte und stark beeinträchtigende entzündliche Hauterkrankung. Zu den wichtigsten Symptomen gehören entzündliche Knoten, Abszesse und eiternde Fistelgänge, die von der Hautoberfläche ins Gewebe führen. Diese treten typischerweise in den Achselhöhlen, der Leistengegend und am Gesäß auf. Menschen mit HS erleben wiederkehrende Krankheitsschübe und leiden häufig unter starken Schmerzen, die ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können.
Hidradenitis suppurativa tritt im Erwachsenenalter auf. Schätzungen zufolge ist in den meisten untersuchten Ländern etwa ein Prozent der Bevölkerung betroffen. Bei Frauen kommt die Erkrankung drei- bis viermal häufiger vor als bei Männern. Wie und warum HS entsteht, ist bislang nicht vollständig geklärt. Etwa ein Drittel der Menschen mit HS weist eine genetische Veranlagung auf. Auch Lebensstilfaktoren wie Rauchen und Adipositas können bei der Entstehung der Erkrankung eine wichtige Rolle spielen.
Schmerzen, Wundsekret und Narben sind nicht nur eine körperliche Belastung. Menschen mit HS erleben häufig auch Stigmatisierung – sie machen sich Sorgen über negative Reaktionen ihres Umfelds oder erfahren diese unmittelbar aufgrund ihrer Symptome. Solche Erfahrungen können Scham, soziale Isolation, ein vermindertes Selbstwertgefühl und Beeinträchtigungen des Sexuallebens zur Folge haben. Dies kann zu einer erheblichen psychischen Belastung führen und sämtliche Lebensbereiche beeinträchtigen, darunter zwischenmenschliche Beziehungen, Ausbildung und Beruf.
In frühen Krankheitsstadien wird HS häufig mit anderen Hauterkrankungen wie Akne oder Furunkeln verwechselt. Dadurch kann sich die Diagnose um zehn Jahre oder länger verzögern. Menschen mit HS können außerdem an Begleiterkrankungen leiden, darunter Gelenkerkrankungen, das metabolische Syndrom, ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, entzündliche Erkrankungen und Depressionen. Umso wichtiger ist es, das Bewusstsein für HS zu stärken, damit die Erkrankung früher erkannt und behandelt werden kann. Eine unbehandelte HS kann weitreichende Folgen haben – sowohl für die körperliche als auch für die psychische Gesundheit.
HS ist derzeit nicht heilbar, lässt sich jedoch behandeln. Im Mittelpunkt der Behandlung stehen die Linderung von Schmerzen, die Heilung bestehender Wunden zur Vermeidung von Infektionen, die Vorbeugung neuer Hautveränderungen sowie die Verringerung des Ausmaßes und des Fortschreitens der Erkrankung. Dies wird vor allem durch die Eindämmung der Entzündung angestrebt.
Schmerztherapie
Topische und intraläsionale Therapien
Traitements systémiques
Immunosuppresseurs classiques
Traitements hormonaux
Rétinoïdes
Biothérapies
Prise en charge interventionnelle