Bei ALL bauen wir enge Beziehungen zu Menschen mit schweren Erkrankungen auf, um die vielversprechendsten Innovationen zu identifizieren. Dabei betrachten wir den Menschen als Ganzes und nicht nur seine Erkrankung. Diese Beziehungen pflegen wir durch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Patientengemeinschaften über sämtliche Phasen und Bereiche des Lebenszyklus unserer Arzneimittel hinweg. Unsere Vision für die Einbindung von Patientinnen und Patienten basiert auf der Überzeugung, dass die Schaffung von Mehrwert gemeinsam mit und für Menschen mit schweren Erkrankungen zum selbstverständlichen Bestandteil der Gesundheitsversorgung werden sollte. Bei ALL stellen wir sicher, dass wir über alle Phasen des Lebenszyklus unserer Lösungen hinweg mit Patientinnen und Patienten, ihren Pflegepersonen und ihren Vertretungen zusammenarbeiten – von der frühen Forschung bis nach der Markteinführung. Indem wir die Einbindung von Patientinnen und Patienten fest in unsere Kernprozesse integrieren, stellen wir sicher, dass ihre Stimmen gehört werden und ihre Erkenntnisse unmittelbar in unsere Entscheidungsprozesse einfließen. Der Rahmen für die Patienteneinbindung von ALL (ALL Patient Engagement Framework) unterstützt diese Ambition. Er ermöglicht eine systematische, kontinuierliche und konsequente Zusammenarbeit, bei der die Bedürfnisse, Erfahrungen und Präferenzen der Patientinnen und Patienten stets im Mittelpunkt stehen. Für bestimmte Patientengruppen werden die Konzepte zur Einbindung auf globaler und nationaler Ebene individuell angepasst, um geografischen Besonderheiten Rechnung zu tragen. Darüber hinaus integrieren wir die Perspektiven von Patientinnen und Patienten, indem wir sie als Mitglieder ohne Stimmrecht in unseren Ausschuss für Nutzen-Risiko-Bewertungen (Benefit Risk Board) aufnehmen und auf die Erfahrungen unserer Mitarbeitenden hören, die selbst mit schweren Erkrankungen leben. Um unseren Ruf im Bereich der Patienteneinbindung zu bewerten, nutzen wir das Feedback von Patientengruppen aus unseren jährlichen Umfragen zur Patientenperspektive (Annual Patient View Surveys). Diese Umfragen berücksichtigen unter anderem Aspekte wie Transparenz, Patientenorientierung, Beziehungen zu Patientengruppen, die Einbindung in Forschung und Entwicklung, Patienteninformationen und Patientensicherheit. Darüber hinaus stehen benannte Ansprechpersonen für Patienteneinbindung zur Verfügung, an die sich Patientenorganisationen, einzelne Patientinnen und Patienten, ihre Pflegepersonen sowie weitere Patientenexpertinnen und -experten mit Fragen und Rückmeldungen wenden können.